Gesundheitsförderung

Nachhaltige Gesundheitsförderung an der Universität Stuttgart – hier finden Sie Informationen zu Angeboten des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

„Beteiligung leben” lautet eine wesentliche Erfolgsbedingung für nachhaltige Gesundheitsförderung. Alle Beschäftigten der Universität sind eingeladen und aufgefordert, dieses gemeinschaftliche Vorgehen mitzugestalten und unsere Universität als gesunde Arbeits- und Lebenswelt weiterzuentwickeln.

Angebote

BEM ist die Abkürzung für „Betriebliches Eingliederungsmanagement“ und widmet sich einer der wichtigsten Aufgaben der Universität Stuttgart: Der Gesundheit unserer Beschäftigten. Nach häufiger oder längerer Erkrankung möchten wir Sie bei Ihrer Wiedereingliederung unterstützen, damit Sie möglichst schnell wieder gesund und arbeitsfähig werden. Weitere Informationen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement.

Grippeschutzimpfungen 2020

Geben Sie der nächsten Grippewelle keine Chance - in diesem Herbst haben Sie die Möglichkeit, sich freiwillig an der Universität gegen die jährliche Grippe impfen zu lassen. Die angebotene Impfung entspricht den Empfehlungen der ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut und steht allen Beschäftigten der Universität Stuttgart kostenfrei und während der Arbeitszeit zur Verfügung. Durchgeführt werden die Impfungen an beiden Campus-Standorten von den Ärztinnen und Ärzten des Arbeitsmedizinischen Dienstes der Universität. Eine Anmeldung ist möglich solange freie Plätze verfügbar sind.

Das Angebot wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität sehr positiv aufgenommen. Schnell waren die ersten Impftermine vom 05.10.2020 bis 09.10.2020 ausgebucht.

In der Woche vom 26.10.2020 bis 30.10.2020 sind weitere Termine verfügbar. Ab Mittwoch, den 30.09.2020, um 10.00 Uhr wird ILIAS mit den neuen Anmeldemöglichkeiten freigeschaltet und die Termine können gebucht werden.

Ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Terminanmeldung finden Sie auf der Plattform ILIAS. Zur Anmeldung benötigen Sie Ihren ac-Account. Sie haben keinen ac-Account bzw. kennen Ihren nicht? Melden Sie sich bei Fragen zum Angebot und zur Terminbuchung gerne beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement. 

ANMELDUNG GRIPPESCHUTZIMPFUNG 2020

Darmkrebsvorsorge — Vorsorge kann Leben retten:

Frühzeitige Vorsorge kann Darmkrebs verhindern. Alle zwei Jahre bietet die Universität Stuttgart ihren Beschäftigten die Möglichkeit einer kostenfreien Darmkrebsvorsorge an. Der immunologische Schnelltest wird nach Hause geschickt und von einem externen Labor untersucht. Weder erfährt die Universität, wer einen Test bestellt hat, noch erhält sie individuelle Testergebnisse. Im Winter 2019 haben 1.900 Beschäftigte das Angebot in Anspruch genommen. Voraussichtlich findet die nächste Aktion im Herbst 2021 statt.

Arbeitsmedizinischer Dienst

Der Arbeitsmedizinische Dienst (AMD) betreut Sie an der Universität Stuttgart im Bereich der betriebsärztlichen Untersuchungen und Beratungen. Grundlage der betriebsärztlichen Tätigkeit sind die staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften zum Arbeitsschutz. Alle im AMD erhobenen medizinischen Untersuchungsbefunde unterliegen in vollem Umfang der ärztlichen Schweigepflicht. Die Betriebsärzte stehen Ihnen zu allen Gesundheitsfragen rund um den Arbeitsplatz zur Verfügung.

Ergonomieberatung

Ein ergonomischer Arbeitsplatz kann vor verschiedenen (Berufs-)Krankheiten schützen. Um gesundheitsfördernd arbeiten zu können sollten die Arbeitsmittel an Ihre Bedürfnisse optimal angepasst werden. Der Arbeitsmedizinische Dienst (AMD) bietet in Kooperation mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement eine individuelle Vor-Ort Teamberatung (ab ca. 5 Personen möglich) für Sie und interessierte Kolleg*innen an.

Dabei werden Sie und Ihr Team gemeinsam von einer Betriebsärztin/einem Betriebsarzt zunächst über ergonomische Arbeit informiert, um daraufhin individuell Ihren Arbeitsplatz anzuschauen und Tipps zu erhalten.

Als Ergänzung zur Ergonomieberatung stellt Ihnen eine Mitarbeiterin des Betrieblichen Gesundheitsmanagements das aktuelle und für Sie interessante Angebot vor und zeigt Ihnen und Ihrem Team die Übungen aus der Kraftpause Faszientraining. So können Sie zukünftig nicht nur ergonomischer arbeiten, sondern kennen auch passende Ausgleichsübungen.

Füllen Sie bei Interesse folgendes Anfrageformular aus, tragen Sie dort sich und Ihre Kolleginnen und Kollegen ein und senden es mit einer kurzen E-Mail an Frau Danecker. Wir melden uns bei Ihnen!

Ergänzend hat das Gesundheitsmanagement für Sie allgemeine Hinweise zur Ergonomie am Arbeitsplatz zusammengestellt.

Die Beratung zur Ergonomie am Arbeitsplatz soll die Begehungen des Sicherheitswesens und des Arbeitsmedizinischen Dienstes auf Grundlage des Arbeitssicherheitsgesetzes nicht ersetzen. Das neue Angebot fällt in den Bereich der Prävention und Gesundheitsförderung.

Sucht im Arbeitsleben betrifft nicht nur suchtgefährdete oder suchtkranke Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter. Auch deren Vorgesetzte und Kolleginnen und Kollegen benötigen Unterstützung und Beratung im Umgang mit Sucht. Suchtprävention und Suchthilfe sind fester Bestandteil des Gesundheitsmanagements der Universität Stuttgart. Verschiedene Beratungsangebote unterstützen Sie, wenn Sie bei Kolleginnen oder Kollegen ein Suchtproblem vermuten oder wenn Sie selbst betroffen sind.

Kraftpause

Mit dem Übungspaket Kraftpause zum Thema Faszientraining haben Sie die Möglichkeit, einfach und effektiv gesundheitsfördernde Übungen in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren und dadurch ihr Fasziensystem zu trainieren und zu pflegen. Das Kraftpause-Paket besteht aus:

  • einem Tischaufsteller mit Faszienübungen zu den Trainingsdimensionen Schwingen, Dehnen, Aktivieren
  • einem Lacrosseball für Aktivierungsübungen

Dieses Angebot ist kostenfrei und gilt nur für die Beschäftigten der Universität Stuttgart, informieren Sie sich ausführlicher über die Kraftpause zum Thema Faszientraining.

CampusRun

Der TK Campus Run findet jährlich auf dem Campus Vaihingen statt, veranstaltet vom Allgemeinen Hochschulsport. Eingeladen sind alle Beschäftigten und Studierenden, ebenso wie Externe.

Kurse zu Bewegungs- und Gesundheitsthemen

Im Fort- und Weiterbildungsprogramm gibt es für jedes Semester neue Kurse zu Bewegungs- und Gesundheitsthemen. Der Allgemeine Hochschulsport bietet außerdem ein umfangreiches Angebot an Sport- und Bewegungskursen.

Mentale Hygiene in Zeiten von Corona

Welche bewussten Verhaltensweisen können Sie in stürmischen Zeiten mental stärken? Die Achtsamkeitsexpertin Aline Schmid gibt uns Tipps zur eigenen mentalen Hygiene in dieser herausfordernden Zeit. Lesen Sie Ihre Mentalen-Hygiene-Tipps.

Achtsamkeit im Selbststudium

Zum Themenschwerpunkt Achtsamkeit am Arbeitsplatz bietet das Gesundheitsmanagement einmal im Jahr eine Einführung ins Thema über 10 Einheiten an.

Der Online-Kurs „Achtsamkeit im Selbststudium“ wurde im Sommer 2018, im Sommer 2019 und zuletzt im Mai/Juni 2020 mit großem Erfolg über eine Newsletter-Reihe angeboten und insgesamt schon von über 900 Beschäftigten der Universität Stuttgart in Anspruch genommen. Bei Interesse am Thema Achtsamkeit am Arbeitsplatz kann der Kurs auch außerhalb der Kurslaufzeiten beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement angefragt werden.

Sie sind schon ein bisschen im Thema Achtsamkeit drin und interessieren sich für monatliche Impulse, Reminder und Folgeangebote zum Thema Achtsamkeit? Melden Sie sich hier zur allgemeinen Achtsamkeits-Mailinglist an!

Psychosoziale Beratung und Konfliktberatung

Kommunikationsprobleme, psychische Belastungen oder andere Schwierigkeiten, die Ihren Arbeitsplatz betreffen: In Zusammenarbeit mit einem Pool an verschiedenen externen Expertinnen und Experten vermitteln wir Ihnen die entsprechende Unterstützung für Ihr Anliegen in Form eines Coachings, einer Beratung oder einer Moderation. Die Mitarbeiter-, Führungskräfte- und Teamberatung (MFT) der Universität Stuttgart unterstützt Sie damit individuell und vertraulich.

Kurse Stressmanagement und psychische Gesundheit

Der Allgemeine Hochschulsport bietet verschiedene Kurse zum Themenbereich Stressmanagement/psychische Gesundheit an (Beispielsweise Meditation, Yoga u.v.m.).

Jedes Semester gibt es neue Gesundheitskurse im Fort- und Weiterbildungsangebot der Personalentwicklung. In den Rubriken soziale und kommunikative Kompetenz oder Gesundheitswissen und –kurse finden Sie verschiedene wechselnde Angebote zu den Themen Stressmanagement/psychische Gesundheit.

Beratung Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Die Gefährdungsbeurteilung als zentrales Instrument des Arbeits- und Gesundheitsschutzes fordert unter anderem die Beurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz (Arbeitsschutzgesetz §5). In der Durchführung und Umsetzung räumt der Gesetzgeber dem Arbeitgeber großen Spielraum ein und betont dadurch Eigeninitiative und Eigenverantwortung. Handlungshilfen und Beispielmaterialien bietet das Sicherheitswesen der Universität Stuttgart. Benötigen Sie Beratung zur Durchführung der Beurteilung der psychischen Belastungen können Sie sich gerne beim Gesundheitsmanagement melden.

Suizidprävention

Wenn Sie im Rahmen Ihrer beruflichen Tätigkeit mit Suizidgedanken oder -absichten von Studierenden oder Kolleginnen oder Kollegen konfrontiert werden, erleben Sie eventuell eine Unsicherheit im Umgang mit dieser Thematik. Was kann – was soll ich sagen, welche Hilfssysteme kann oder muss ich einschalten? Die Broschüre zum Thema Suizid bietet viele Antworten auf Ihre Fragen. Bei offenen Fragen können Sie sich auch an das Gesundheitsmanagement wenden.

Massage

Individuelle Massagetermine können über den Allgemeinen Hochschulsport der Universität Stuttgart gebucht werden, sowohl auf dem Campus in Vaihingen als auch in der Stadtmitte. So kann die eigene Gesundheitsförderung mit geringem Zeitaufwand gut in den Arbeitsalltag integriert werden.

Das Wort „Corona“ ist seit Wochen in aller Munde. Das Thema betrifft und verbindet gleichzeitig Menschen weltweit. Die Meinung und der Umgang damit sind jedoch so unterschiedlich, wie auch jeder Mensch individuell ist. In diesem Artikel geht es nicht um schwarz oder weiß, richtig oder falsch. Jeder Mensch reagiert anders auf die aktuellen Herausforderungen – und das ist vollkommen in Ordnung.

Vielmehr möchten wir mit diesen Zeilen Bewusstsein und Verständnis schaffen für unser zutiefst menschliches Verhalten in Anbetracht der momentanen Situation. Und es geht um vier bewusste Verhaltensweisen, die Sie innerlich stärken können und dabei helfen, gerade in stürmischen Zeiten das „Ruder in der Hand zu behalten“. Denn wie bereits auf einem Surfposter aus den 1960-er Jahren zu lesen war: „Du kannst die Wellen nicht aufhalten. Aber Du kannst lernen, auf ihnen zu surfen.“

Vernunft- vs. Angstgehirn – wer sitzt gerade am längeren Hebel?

In diesen Tagen sind Akzeptanz und Verständnis wertvolle Wegbegleiter, die uns dabei unterstützen können, die Ausnahmesituation besser zu verarbeiten und zu bewältigen. Das fängt bereits damit an, dass wir uns selbst bestmöglich verstehen – aber auch das Verhalten unserer Mitmenschen. Nehmen wir dazu unser Gehirn unter die Lupe, das bis heute die evolutionären Entwicklungsstufen der Menschheit abbildet. Eine recht „junge“ Gehirnregion ist der Präfrontale Cortex hinter unserer Stirn. Dieser Bereich befähigt uns zum rationalen Denken und Handeln. Gleichzeitig ist der Präfrontale Cortex mit dem limbischen System verknüpft, dem Sitz unserer Gefühle. Neurowissenschaftler sprechen in diesem Zusammenhang von der „Top-Down-Kontrolle“, also der Fähigkeit unseres „Vernunftgehirns“ unsere Emotionen, wie beispielsweise auch Angst oder Ärger, zu kontrollieren und nicht grundlos ins Grübeln oder in Panik zu verfallen – sofern das gerade vernünftig erscheint!

Die Herausforderungen rund um Corona konfrontieren uns jedoch mit einer noch nie dagewesenen Situation: Beispielsweise sehen wir Bilder von Menschen mit Schutzanzügen und Atemmasken, leeren Supermarktregalen oder hören Berichte von überfüllten Krankenhäusern, steigenden Krankheits- und Todesfällen und spüren deutliche Auswirkungen auf die Finanz- und Wirtschaftswelt. Das kann dazu führen, dass unser limbisches System vermehrt getriggert wird, insbesondere die sogenannte „Amygdala“ – das Angstzentrum in unserem Gehirn. Ein uralter Überlebensmechanismus, von dem bereits unsere Steinzeit-Vorfahren profitierten, wird in Gang gesetzt und wir „verfallen“ in intuitive Stressreaktionen wie Kampf, Flucht oder Erstarren. Unser Gehirn gewährt diesem Überlebensmechanismus den Vorrang und unser „Vernunftgehirn“ wird außer Kraft gesetzt.

Was können wir also tun, um unser Angstzentrum wieder zu beruhigen? Wie können wir Ängste wahr- und annehmen ohne uns von Panik überwältigen oder uns unkontrolliert von unserem instinktiven Stressverhalten leiten zu lassen?

Vier bewusste Verhaltensweisen für innere Stärke

Auch wenn wir momentan nicht die Kontrolle darüber haben, was draußen in der Welt passiert – so haben wir dennoch einen Einfluss darauf, was in unserem Inneren geschieht. Die folgenden Impulse führen bewusste Verhaltensweisen vor Augen, die Möglichkeiten zum selbstverantwortlichen „Eingreifen“ aufzeigen:

  1. Bewusste Informationsaufnahme und -austausch: Informiert zu sein, kann Sicherheit geben oder auch Ängste schüren – hier kann es helfen, bewusst auf die Dosierung und Quelle(n) zu achten. Wie viel Information brauche ich wirklich in diesen Tagen? Welche Medien bzw. Quellen bieten hilfreiche und verlässliche Informationen? Welche Sendungen, Plattformen oder Botschaften triggern mein limbisches System? Welche sozialen Kontakte tun mir gut? Wer überträgt seine Ängste, Sorgen, Ohnmacht auf mich? Nehmen Sie sich nach neuen Informationen oder Gesprächen einen Moment Zeit, um in sich reinzuhorchen: Welche Gedanken oder Gefühle bleiben „haften“ – kurz- und mittelfristig? Und was möchten Sie aus dieser Erkenntnis heraus möglicherweise verändern?

  2. Sicherheit durch Routinen gewinnen: Erhalten oder erschaffen Sie sich Routinen. Das gibt Ihrem Alltag trotz allem Struktur und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und Kontrollierbarkeit. Überlegen Sie für sich: Welche Aktivitäten, Abläufe oder Rituale tun Ihnen im Moment gut? Möglicherweise der Genuss Ihres Kaffees nach dem Aufstehen, ein Spaziergang am Nachmittag, das Abendessen zu einer bestimmten Uhrzeit – mit Ihrer Familie zu Hause oder per Skype / Telefon mit einem anderen lieben Menschen? Vielleicht gibt es auch etwas, dass Sie schon längst tun wollten, wozu jedoch bislang die Zeit fehlte? Beispielsweise eine Sprache oder ein Musikinstrument lernen, neue Kochrezepte ausprobieren, Lesen, Basteln oder Handwerken? Vielleicht ist Ihnen aber auch vermehrt nach Innehalten, Meditieren, den Blick in der erblühenden Natur schweifen lassen oder einfach auch nach einem Mittagschläfchen zumute? Hören Sie auf sich und das, was Ihnen guttut.

  3. Positive „Gegenmittel“ kultivieren: Sorgenvolle Gedanken und negative Emotionen machen auf Dauer eng, schränken unsere Sichtweise und Handlungsfähigkeit ein. Ein wertvolles „Gegenmittel“ ist, eine innere Haltung von Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und Wertschätzung zu kultivieren. Zahlreiche Studien belegen die Wirksamkeit dieser Einstellungen auf Psyche und Physis – und damit auch auf unsere Gesundheit. Reflektieren Sie idealerweise täglich: Was läuft trotz allem gut, für welche Umstände und Menschen bin ich dankbar? Wen kann ich momentan unterstützen bzw. wie kann ich mich sinnvoll engagieren – auch von zuhause aus? An wen möchte ich in dieser Zeit besonders denken und wie möchte ich möglicherweise meine Wertschätzung gegenüber bestimmten Menschen zum Ausdruck bringen? Das fängt im Kleinen an – mit einem Lächeln an der Supermarktkasse, dem Brief an den Nachbarn oder dem gemeinschaftlichen abendlichen Applaudieren für das Personal in den Krankenhäusern und reicht bis hin zu landesweiten TV-Spots, die Sie mit anderen teilen können.

  4. Achtsamkeitsübungen gegen Angst und Stress: Übungen aus der Achtsamkeitslehre unterstützen uns dabei, unsere Aufmerksamkeit besser steuern zu lernen. Laut Neurowissenschaft fördern wir gleichzeitig unsere Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung und Emotionssteuerung. So wird uns auch im Alltag schneller bewusst, wenn wir uns in destruktiven Grübeleien verstrickt haben oder negative Gefühle uns umtreiben. Wichtig ist: Es geht nicht um ein Unterdrücken oder Verdrängern, sondern vielmehr um eine bewusste Wahrnehmung und Entscheidung: Welcher Gedanke beschäftigt mich gerade? Welche Gefühle nehme ich wahr? Allein die Benennung trägt dazu bei, unser Angst- und Stresszentrum im Gehirn zu beruhigen. Vielleicht praktizieren Sie schon Achtsamkeitsmeditation oder sind neugierig geworden, sich darauf näher einzulassen?

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien, dass Sie rundum gesund bleiben und mental gestärkt aus dieser herausfordernden Zeit gehen können.

"Loving Food" - Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz

Wie sieht ein gesundes Frühstück aus? Was kann ich in der Mittagspause schnell zubereiten? Ein Newsletter und begleitende Webinare informieren über Rezepte und Ernährungstipps für den Arbeitsalltag.
Weitere Informationen zum Projekt "Loving Food"

Kurse zum Thema Ernährung

Jedes Semester gibt es neue Gesundheitskurse zum Thema Ernährung im Fort- und Weiterbildungsangebot der Personalentwicklung.

Alle zwei Jahre findet der Tag der Gesundheit statt, im Wechsel auf dem Campus Vaihingen oder dem Campus Stadtmitte. Ein buntes Programm an Aktionen und Angeboten ermöglicht den Beschäftigten vielfältige Informationsmöglichkeiten. Eindrücke vom Tag der Gesundheit 2019 finden Sie in unserer Bildergalerie.

Achtsamkeit, Ergonomie und eine gesunde Ernährung.
Erhalt und Förderung der Gesundheit gehören an der Universität Stuttgart zu einem guten und lebendigen Arbeitsumfeld.

Aufgaben, Ziele und Selbstverständnis unseres Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Grundwerte wie wertschätzende Kommunikation, ein respektvolles Miteinander und ehrlich gelebte Partizipation bilden die Basis für die Gestaltung einer gesunden und vertrauensvollen Unternehmenskultur. Einzelne Aktionen mögen hilfreiche Puzzleteile zu einer gesunden Universität sein. Wenn Gesundheit jedoch zum Dauerthema werden soll, dann muss der Gedanke an die gesundheitlichen Konsequenzen jede Entscheidung begleiten. Interne und externe Netzwerkarbeit und eine transparente Gesundheitsberichterstattung sind wichtige Bausteine für uns, die zum gemeinsamen Erfolg beitragen.

Ihr Weg zu uns

Zum Lageplan

Unser wichtigstes Netzwerk für einen lebendigen Austausch ist der Arbeitskreis Gesundheitsfördernder Hochschulen. Der Arbeitskreis besteht seit 1995, mittlerweile beteiligen sich über 80 Hochschulen an der Netzwerkarbeit rund um das Thema Gesundheitsförderung. Neben regelmäßigen Netzwerktreffen werden von diesem Netzwerk auch Fachtagungen und Veranstaltungen ausgerichtet. Im Laufe der letzten Jahre haben sich daraus verschiedene regionale Arbeitskreise gebildet. So zum Beispiel auch der Arbeitskreis Gesundheitsfördernder Hochschulen Südwest.

Eine regelmäßige Berichterstattung möchten wir nutzen, um die Themen und Prozesse der Gesundheitsförderung für alle Kolleginnen und Kollegen transparent und anschaulich zugänglich zu machen. Für die internen Akteure des Gesundheitsmanagements dienen die Gesundheitsberichte als Instrument der stetigen Weiterentwicklung: Neben der Erreichung von Zielen und dem Berichten über Erfolge zeigen uns die Gesundheitsberichte auch Lücken und weitere Potenziale auf, die zu Aufgaben für die Zukunft werden können. Ein Gesundheitsbericht ist für uns Grundlage für die Ableitung neuer Ziele und für die Überprüfung dieser Ziele durch die Etablierung eines Controllings.

Die kompletten Berichte können gerne auf Anfrage beim Gesundheitsmanagement zur Verfügung gestellt werden.

Corporate Health Award 2018: Nadine-Aimée Bauer, Johanna Lönhoff und Pauline Vogel (v.l.n.r.) nehmen in Bonn die Auszeichnung entgegen.
Corporate Health Award 2018: Nadine-Aimée Bauer, Johanna Lönhoff und Pauline Vogel (v.l.n.r.) nehmen in Bonn die Auszeichnung entgegen.

Die Universität Stuttgart wird nach 2015 in diesem Jahr nun bereits zum zweiten Mal mit dem Corporate Health Award – Sonderpreis Gesunde Hochschule, Betriebliches Gesundheitsmanagement ausgezeichnet.

Impulse für die stetige Weiterentwicklung erhalten wir durch die regelmäßige Teilnahme an dem Benchmarking-Verfahren im Rahmen des Corporate Health Awards (CHA). Der CHA ist eine gemeinsame Initiative zum nachhaltigen Gesundheitsmanagement und wird seit 2009 verliehen. Initiatoren sind EuPD Research, TÜV Süd Akademie, ias Gruppe und Handelsblatt. Zu den Bewertungskategorien gehören die drei Säulen Struktur, Strategie und Leistungsangebot. Der Preis stand 2015 unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums.

Ziel des Awards ist es, alle Unternehmen und Organisationen dabei zu unterstützen, sich aktiv für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter einzusetzen.

Informationen zum Corporate Health Award 2018

Impressionen Tag der Gesundheit 2019

Dieses Bild zeigt  Pauline Vogel
 

Pauline Vogel

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Dieses Bild zeigt  Blanka Zovak
 

Blanka Zovak

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Dieses Bild zeigt  Johanna Lönhoff
 

Johanna Lönhoff

In Elternzeit
Betriebliches Gesundheitsmanagement

Zum Seitenanfang