Presseinfo 58: Studierende sitzen gemütlich im Gründercafé auf Liegestühlen., Copyright: Universität Stuttgart

Datum: 15. Juli 2019, Nr. 58

Universität Stuttgart und Studierende starten Gründer-Café

Universität Stuttgart unterstützt mit „frei[raum]“ nachhaltige Gründungskultur
[Bild: Universität Stuttgart]

Die Universität Stuttgart hat die Räume der ehemaligen Wittwer-Filiale auf dem Campus Vaihingen neu belebt. Eingezogen ist im Rahmen der Aktivitäten des Projektes „Let US start!“ das Gründer-Café „frei[raum]“. Das neue Konzept soll Gründungen von Studierenden fördern und ihnen einen innovativen Arbeitsraum und eine kreative Arbeitsumgebung bieten.

Viele Whiteboards, bunte Klebezettel und Kaffeeduft: In den Räumen der ehemaligen Wittwer-Filiale auf dem Campus Vaihingen unterhalten sich Studierende in ihren Liegestühlen oder arbeiten gemeinsam am Laptop. Es herrscht eine angenehm ruhige Atmosphäre im neu eröffneten frei[raum].

„Der Name frei[raum] steht für einen flexiblen und innovativen Raum“, erklärt Fritz Otlinghaus von der Studierendenvertretung stuvus der Universität Stuttgart. Initiiert hat die Idee die Gründungsinitiative „Let US start!“ der Universität Stuttgart. Das Konzept haben stuvus und die Hochschulleitung der Universität Stuttgart in enger Kooperation erarbeitet.

Studierende diskutieren im Gründer-Café an einem Whiteboard. (c) Universität Stuttgart
Studierende diskutieren im Gründer-Café an einem Whiteboard.

Ziel ist, dass frei[raum] das Thema Gründung fördert und dafür als Open Workspace genutzt wird. Neben Kursen und Projekten aus der praxisorientierten Gründungslehre sollen sich dort Startups präsentieren und Vorträge stattfinden. Außerhalb der Kurs- und Projektzeiten können Studierende die Räume im Rahmen eines Gründer-Cafés nutzen, das von stuvus betrieben wird. „Wir wollen mit dem Hybrid-Konzept die Räume zu einem neuen Zentrum für zukunftsfähige Ideen und interdisziplinären Austausch machen“, sagt Eric Heintze, Projektleiter von „Let US start!“.

Erste Anlaufstelle für Gründungsinteressierte

Otlinghaus ergänzt: „Wir sehen uns als eine zentrale und unkomplizierte Anlaufstelle für Gründungsinteressierte und vermitteln erste Kontakte.“ Wie herausfordernd eine Gründung ist, hat der Student schon selbst erlebt. Der 25-Jährige studiert Simulation Technology und gründet derzeit zum zweiten Mal eine Firma im IT-Dienstleistungsbereich. „Als ich das erste Mal gegründet habe, wäre ich über Unterstützung und Tipps von Profis froh gewesen.“

Das Café steht für alle Studierenden offen – unabhängig davon, ob sie ein konkretes Interesse am Gründen haben oder nicht. „frei[raum] ist ein Ort, um sich auszutauschen, gemeinsam an Projekten zu arbeiten oder auch einfach einen Kaffee zu trinken“, so der Student.

Für das innovative Konzept ist eine Pilotphase von rund zwei Jahren geplant. Eine erfolgreiche einwöchige Testphase fand Anfang Juli statt.

Studierende unterhalten sich in einer Sitzecke im Gründer-Cafe. (c) Universität Stuttgart
Studierende unterhalten sich in einer Sitzecke im Gründer-Cafe.

Über die Gründungsinitiative „Let US start!“

Die Universität Stuttgart hat mit „Let US start!“ 2018 ein neues Programm ins Leben gerufen, um den Gründergeist bei den Studierenden anzuregen. „Let US start!“ ist zentral im Rektoratsbüro der Universität angesiedelt und wird im Rahmen der universitätsweiten Gründungsförderung durch alle Fakultäten unterstützt. Das von der in Stuttgart ansässigen Vector Stiftung geförderte Projekt richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und soll Interessierten die Möglichkeit geben, sich auszuprobieren und dabei erste unternehmerische Erfahrungen zu sammeln. Ziel ist es, möglichst viele Studierende mit dem Thema Unternehmertum in Berührung zu bringen.

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Kontakt

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Dr.

Eric Heintze

Projektleiter Let US start!

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Bettina Künzler

Onlineredakteurin

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