Presseinfo 89: Das mobile grüne Zimmer Copyright:

Datum: 10. Oktober 2018, Nr. 89

Das mobile grüne Zimmer kommt

Presseeinladung zum Projektstart INTERESS-I

Was passiert, wenn es nicht nur heißer, sondern auch trockener wird? An welchen Stellen erzielen Grünflächen die größte Wirkung, um den Temperaturanstieg zu puffern, und wie kann der Bedarf an Wasser für Grünflächen während sommerlichen Hitzewellen gedeckt werden? Diesen und weiteren Fragen geht die Universität Stuttgart in einem Forschungsprojekt in den nächsten drei Jahren auf den Grund.

Zum Projektstart haben das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) und das Institut für Landschaftsplanung und Ökologie (ILPÖ) der Universität Stuttgart das „Mobile Grüne Zimmer“ auf den Uni-Campus Stadtmitte geholt. Dort ist es vom 12. bis 24. Oktober zu sehen. Der „Botschafter“ für Grüne Infrastruktur in Städten öffnet den Blick für neue Grünformen.

Wir laden Sie zum Projektstart ein

am:      Freitag, 12.10.2018 um 11.00 Uhr

Ort:      Am mobilen grünen Zimmer auf der Freifläche zwischen den Gebäuden K1 (Keplerstraße 11) und K2 (Keplerstraße 17)

Ablauf der Veranstaltung:

11:00 Uhr        Begrüßung
V.-Prof. Dr.-Ing. Jan Dieterle (ILPÖ)

11:05 Uhr        „Grüne Infrastruktur im Wandel“
V.-Prof. Dr.-Ing. Jan Dieterle (ILPÖ)

11:15 Uhr        „Neue Herausforderungen für die Wasserversorgung“
Dipl.-Ing. Manuel Krauß (ISWA), Koordination Blaue Infrastrukturen INTERESS-I

11:25 Uhr        „Das Projekt INTERESS-I“
Dr. Bernd Eisenberg (TU München), Projektleitung INTERESS-I

 

Zum Projekt: INTERESS-I

Der Sommer 2018 war, neben dem Jahrhundertsommer 2003, einer der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Hitzetage und Tropennächte nahmen deutlich zu: In Stuttgart gab es 41 heiße Tage, im Durchschnitt der Jahre von 1961 – 1990 gab es nur 6 Tage über 30° C. Stuttgart und viele weitere Kommunen planen daher mehr Grün- und Wasserflächen in der Stadt, um den Temperaturanstieg abzufedern. Doch was passiert, wenn es nicht nur heißer, sondern auch trockener wird? Auf solche Fragen soll das Forschungsprojekt INTERESS-I (Integrierte Strategien zur Stärkung urbaner Blau-Grüner Infra­strukturen) in den nächsten drei Jahren Antworten finden. Das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) und das Institut für Landschaftsplanung und Ökologie (ILPÖ) erarbeiten dazu Grundlagen, Konzepte und Umsetzungsvorschläge.

In Stuttgart und Frankfurt forschen die beiden Institute in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projekt der „Leitinitiative Zukunftsstadt“ zusammen mit den Stadtverwaltungen, der TU Kaiserslautern, dem Institut für sozial-ökologische Forschung und Helix-Pflanzen aus Kornwestheim unter der Leitung der TU München. Sie wollen alternative Wasserressourcen identifizieren, deren Eignung für die Bewässerung ermitteln, Speichermethoden erproben und neue Formen des klimawirksamen Stadtgrüns entwickeln. Mit der Fördermaßnahme „Leitinitiative Zukunftsstadt“ adressiert das Bundesministe­rium für Bildung und Forschung (BMBF) zentrale Heraus­forderungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung .Im Fokus stehen Klimawandel, nachhaltige und innovative Mobilitätsange­bote sowie die Umwelt- und Lebensqualität.

Kontakt Universität Stuttgart:

Dipl.-Ing. Manuel Krauss, ISWA 0711 685 63700, Mail

V.-Prof. Dr. Jan Dieterle, ILPÖ, 0711 685 83380, Mail

 

Kontakt TU München (Gesamtprojektleitung):

Dr. Bernd Eisenberg, GTLA, 0174 983 1842, Mail

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Kontakt

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Dr.

Hans-Herwig Geyer

Leitung Hoch­schul­kommu­ni­ka­tion und Presse­sprecher