4. Mai 2021

Erste virtuelle Frauenvollversammlung - Neues Format mit guter Resonanz

Es war nicht nur die erste Frauenvollversammlung unter der Leitung der neuen Beauftragten für Chancengleichheit Silvia Meyer, sondern auch die erste virtuelle Versammlung.

"Eine gute Resonanz" ziehen Silvia Meyer und ihre Stellvertreterin Tanja Walther Bilanz. Rund 150 Teilnehmerinnen kamen am 29. April virtuell zusammen, begrüßt von Kanzler Jan Gerken.

Das Themenspektrum war breit aufgestellt. Unter anderem zeigte Silvia Meyer auf, wie Beschäftigte und Studierende zukünftig bei Problemen im universitären Umfeld auch anonym einen ersten Kontakt zu Ansprechpersonen erhalten können und die vielfältigen Angeboten zu Konflikten am Arbeitsplatz gebündelt werden. Weiter ging es um eine Mailingliste für Beschäftigte aus Technik und Verwaltung  und die Reaktivierung des Netzwerktreffen „Uni & Pflege“ für pflegende Beschäftigte. Einen Impulsvortrag zum Thema „Stress lass nach - Strategien für starke Frauen“ hielt Aline Schmid, Achtsamkeitstrainerin, Mediatorin und systemische Business-Coachin (BDVT). Sie gab Tipps und zeigte auf, wie im Alltagstrubel Abschalten und Energieauftanken gelingen.

In nach Zufallsprinzip zusammengestellten Fünfergruppen erarbeiteten, diskutierten und dokumentierten die Teilnehmerinnen Verbesserungsansätze zum mobilen Arbeiten. Dies wurde im darauffolgenden virtuellen Plenum vertieft und beispielsweise Vor- und Nachteile des mobilen Arbeitens sowie die Wünsche hierzu für die Zeit nach der Pandemie angesprochen. Silvia Meyer: „Die Anregungen und Impulse werden wir jetzt nach den Kriterien Nachteile, Vorteile, Nachhaltigkeit, Gesundheit, technische Ausstattung, Organisatorisches und Anregungen gliedern und dem Arbeitskreis „Mobiles Arbeiten“ vorstellen. Insgesamt zeigte sich, dass alle Teilnehmerinnen auch zukünftig die Möglichkeit wünschen, flexibel mobiles Arbeiten in den Alltag zu integrieren. Die Kombination aus mobilem Arbeiten und Präsenzzeiten im Büro wird als wichtiger Bestandteil für alle Beschäftigten, unabhängig von der Betreuung von Kindern oder pflegenden Angehörigen, wahrgenommen. Viel wurde über die Rahmenbedingungen diskutiert: wie soll der mobile Arbeitsplatz zukünftig aussehen, welche Ausstattung wird benötigt, welche Unterstützung kann von Seiten der Universität geleistet werden, ist das Beantragungsverfahren noch zeitgemäß? Als noch nicht zufriedenstellend wurde die informationstechnische Infrastruktur bewertet. Es fehle geeignete Hard- und Software sowie bessere Möglichkeiten der Telefonweiterleitungen und Erreichbarkeit, so die Teilnehmerinnen. Schlussendlich wurden auch Themen wie eine transparente, faire Bezahlung angesprochen und auf die Kampagne der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof) „FairNetzEuch“ hingewiesen.

An dieser Stelle möchten sich Silvia Meyer und Tanja Walther ganz herzlich bei allen Teilnehmerinnen für die tolle Zusammenarbeit und eine große Vielfalt an Anregungen bedanken.

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