Landesweites Netzwerk für Weiterbildungsangebote

23. Juni 2022

An der Universität Stuttgart fand ein erstes Netzwerktreffen aller 48 staatlichen Hochschulen in Baden-Württemberg im Rahmen des Projekts Hochschulweiterbildung@BW statt. Für die Universität Stuttgart nahmen der Prorektor für Lehre und Weiterbildung Prof. Frank Gießelmann und Valerie Alvermann von der Koordinierungsstelle Wissenschaftliche Weiterbildung (KWW) teil.
[Foto: Sebastian Semmer ]

Aktuelle Veranstaltung
„Innovation und Hochschulweiterbildung“ am 28.6.2022 im Rahmen des Wissenschaftsfestivals 2022. 

2021 hat das Land Baden-Württemberg mit dem Projekt Hochschulweiterbildung@BW eine Weiterbildungsoffensive beschlossen. Lebenslanges Lernen und die Weiterqualifizierung von Beschäftigten wird damit in den Mittelpunkt gerückt, um die Zukunftsfähigkeit zu stärken und neue Lösungsstrategien für Themen wie Digitalisierung und neue Mobilität zu entwickeln.

Die Vernetzung von Gesellschaft, Unternehmen und Hochschulen hat in dem Projekt einen hohen Stellenwert. Deshalb wurde ein neues landesweites Netzwerk aufgebaut: An 25 Hochschulen in Baden-Württemberg sind Regional- und Fachvernetzungsstellen eingerichtet worden. Valerie Alvermann von der KWW im Zentrum für Lehre und Weiterbildung ist Regional- und Fachvernetzerin für die Universität Stuttgart und arbeitet eng mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Hochschulen zusammen. Mit dem Projekt Hochschulweiterbildung@BW sollen zum ersten Mal die Weiterbildungsangebote aller staatlichen Hochschulen gesammelt und auf einer Plattform präsentiert werden.

Zusätzlich zur regionalen Vernetzung widmen sich sieben Fachcluster zukunftsrelevanten Themen wie Nachhaltigkeit und Digitale Transformation. Die Universität Stuttgart engagiert sich besonders in den Fachclustern, Digitale Transformation/Data Science/KI Sustainability sowie Bildung und Gesellschaft.

Prof. Frank Gießelmann, Prorektor für Lehre und Weiterbildung.

„Das Projekt eröffnet einen zielführenden Diskurs, um die universitären Angebote der wissenschaftlichen Weiterbildung auf die Bedarfe in Wirtschaft und Gesellschaft abzustimmen. So können die Universitäten ihren Weiterbildungsauftrag bedarfsgerecht wahrnehmen und einen zentralen Beitrag zur Weiterbildungsoffensive des Landes leisten“, erklärt Prof. Frank Gießelmann, Prorektor für Lehre und Weiterbildung.

Die Regional- und Fachvernetzerin Valerie Alvermann im Kurzinterview

Was zählt zu Ihren Aufgaben?

Die Vernetzungsstellen bringen Bildungsangebote und Interessierte zusammen. Ich unterstütze das Matching zwischen Angebot der Hochschulen und Nachfrage nach wissenschaftlicher Weiterbildung, berate hochschulübergreifend und vermittle relevante Angebote.

Unternehmen mit Weiterbildungsbedarf stehen besonders im Fokus. Viele Branchen befinden sich im Wandel, zum Beispiel durch Entwicklungen wie Industrie 4.0 oder Nachhaltigkeitsfragen. Daher besteht ein hoher Bedarf an Weiterqualifizierung für Beschäftige. Als Bindeglied zwischen Unternehmen und Hochschulen nehme ich die Bedarfe aus der Wirtschaft auf und helfen dabei, passgenaue Angebote zu konzipieren. 

Welche Schritte stehen jetzt an?

V.A.: Als nächstes steht die gezielte Ansprache von Unternehmen und Organisationen, Verbänden und Kammern an, um die Bedarfe auf dem Markt in Baden-Württemberg zu eruieren, das Thema wissenschaftliche Weiterbildung und damit das Projekt Hochschulweiterbildung@BW bekannter zu machen, um dann an der Universität Stuttgart mit relevanten Stakeholdern passgenaue Programme zu entwickeln.

Zum Seitenanfang