Beauftragte für Chancengleichheit: Nachfolgerinnen gesucht!

Gespräch mit der Beauftragten für Chancengleichheit Edeltraud Walla und ihrer Stellvertreterin Edith Demuth.

Edeltraud Walla wurde 2010 in das Amt der Beauftragten für Chancengleichheit gewählt. Ihre Stellvertreterin Edith Demuth hat das Amt 2011 übernommen. Walla und Demuth werden im Laufe des nächsten Jahres ihre Ämter abgeben, da sie in den Ruhestand gehen. Im Gespräch berichten sie von ihren Tätigkeiten und erzählen, was ihnen besonders am Herzen liegt. Sie hoffen, dass sich eine Nachfolgerin mit Begeisterung für die Aufgaben des Amtes findet.

Die Beauftragte für Chancengleichheit ist als Stabsstelle dem Kanzler zugeordnet, die Aufgabe ist mit 100 Prozent Entlastung von den dienstlichen Tätigkeiten verbunden. Edeltraud Walla ist zu 80 Prozent als Beauftragte für Chancengleichheit und zu 20 Prozent als Schreinerin in der Holzwerkstatt für Architekturmodelle und analogen Modellbau der Fakultät 1 tätig. Edith Demuth hat die übrigen 20 Prozent als stellvertretende Beauftragte für Chancengleichheit übernommen. Den Großteil ihrer Arbeitszeit ist sie mit der Organisation des unitags und des Tags der Wissenschaft beschäftigt. Darüber hinaus sind Walla und Demuth seit 2015 auch Pflegelotsinnen.

Was sind die Hauptaufgaben der Beauftragten für Chancengleichheit?

Die Beauftragte für Chancengleichheit (BfC) ist zuständig für die Beschäftigten des wissenschaftsstützenden Bereichs. Grundlage der Tätigkeit ist das Chancengleichheitsgesetz. „Wir unterstützen die Universität bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben“, erklärt Edeltraud Walla. Als wichtige Zielrichtung ihrer Arbeit bezeichnet sie die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege und die Frauenförderung. „Frauen sollen sich zum Beispiel für Leitungs- und Führungsaufgaben qualifizieren, dies wollen wir vorantreiben“, sagt Walla und gibt zu bedenken: „Auch wer Teilzeit arbeitet, kann Führungsaufgaben übernehmen.“

Viel Zeit investieren die Beauftragte für Chancengleichheit und ihre Stellvertreterin in die Unterstützung der Stellenbesetzungsverfahren. Darüber hinaus beraten sie die Beschäftigten des wissenschaftsstützenden Bereichs: „Bei Problemen versuchen wir  etwa im Gespräch mit Vorgesetzten nach Lösungen zu suchen.“ 

Facettenreiche Arbeit mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten

Edeltraud Walla und Edith Demuth stecken viel Herzblut in ihre Aufgabe: „Wir bekommen Einblick in die verschiedenen Bereiche und Forschungseinrichtungen der Universität und können weisungsungebunden arbeiten. Die Aufgabe ist sehr facettenreich. Wir können viel gestalten und eigene Projekte verwirklichen.“ Als Beispiel nennen sie den Miki-Tag und das Heimwegtelefon. Auch die Frauenvollversammlung, die die Beauftragte für Chancengleichheit einmal im Jahr ausrichtet, zählt dazu. 

Wir möchten uns bei allen bedanken, die den Weg mit uns gegangen sind.

Edeltraud Walla und Edith Demuth

Beide heben hervor, dass eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kanzler Jan Gerken und Stephan Bissinger, dem Leiter des Dezernats Personal und Recht, besteht. Die Amtszeit der Beauftragten für Chancengleichheit läuft bis 2023. Für den Rest der Amtszeit gibt es die Möglichkeit, vom Kanzler bestellt zu werden. Eine Nachfolgerin für das Amt wird ab Juli gesucht, für die Stellvertretung sollte schon ab Januar eine neue Kollegin gefunden werden. „Es wäre schön, wenn die Aufgabe eine Frau übernimmt,  die es mit Leben füllt und der das Thema eine Herzensangelegenheit ist. Wer Interesse an dem Amt hat, darf sich gerne an uns wenden“, erklären Edeltraud Walla und Edith Demuth.

Kontakt

 

Silvia Meyer

Beauftragte für Chancengleichheit

 

Tanja Walther

Stellvertretende Beauftragte für Chancengleichheit

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