Frauenvollversammlung 2018

Bericht über die Veranstaltung am 8. November.

Edeltraud Walla, die Beauftragte für Chancengleichheit hatte zur Frauenvollversammlung am 8. November geladen und freute sich über die große Resonanz. Im vollbesetzten Senatssaal begrüßte Kanzler Jan Gerken die Frauen. „Eine gute Zusammenarbeit und ein guter Austausch hier an der Universität ist eine Aufgabe von uns allen“, betonte der Kanzler, dem die Stabstelle der Beauftragten für Chancengleichheit direkt zugeordnet ist.

Walla und ihre Vertreterin Edith Demuth erklärten, warum sie vor einigen Jahren die Aufgabe der Beauftragte für Chancengleichheit bzw. die Vertretung für dieses Amt übernommen haben. „Ich war neugierig auf das Amt“ so Walla und Demuth war überzeugt, dass „wir als Team einiges zu diesem Thema bewirken können“. Zusammen sind sie Ansprechpartnerinnen für Frauen und Männer im Bereich von Vereinbarkeit und Familie, Pflege und Beruf, sind beteiligt bei Einstellungen und achten auf die gezielte, gesetzliche Förderung in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind.

Viele Erfolge - aber noch nicht am Ziel

Edeltraud Walla stellte verschiedene Erfolge der Arbeit der Beauftragten für Chancengleichheit vor. So freute sie sich über den steigenden Anteil der weiblichen Auszubildenden an der Universität in überwiegend technischen Bereichen und berichtete vom MiKi-Tag für Kinder von Mitarbeitenden, der vor sechs Jahren ins Leben gerufen wurde. Auch die Netzwerkarbeit in den Bereichen Teilzeitausbildung, Uni&Pflege und Pflegelotsin nannte sie. Walla und Demuth sind sich einig: „Wir müssen weitermachen, wir sind noch lange nicht am Ziel.“

Um die Ungerechtigkeit bei ungleicher Bezahlung für die Leistung zu verdeutlichen, zeigten die beiden Frauen einen Film, bei dem Kinder an einem Experiment zu der Thematik beteiligt sind.  

Weitere Programmpunkte

Nicola Hille vom Service Gender Consulting des Gleichstellungsreferats lud zu der Ausstellung „Menschenrechte haben kein Geschlecht – Rückblicke auf 100 Jahre Frauenwahlrecht“ ein.

Sigrid Eicken berichtete von ihrer Aufgabe als Beauftragte für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen vor. 

Christine dos Santos Costa stellte sich als Ansprechpartnerin für Fälle sexueller Diskriminierung, Belästigung oder Gewalt am Arbeitsplatz vor. Für männliche Mitarbeiter übernimmt Dr. Klaus Dirnberger diese Aufgabe. 

Zum Abschluss hielt Andrea Horn einen Vortrag zum Thema „Vom Nein zum Ja – die Kunst Grenzen zu setzen“.

Kontakt

 

Edeltraud Walla

Beauftragte für Chancengleichheit, Pflegelotsin

 

Edith Demuth

Vertretung der Beauftragten für Chancengleichheit, Pflegelotsin

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