Schwäbisches Astro-Essen

Die Reihe „Raumfahrt aus Leidenschaft“ am Institut für Raumfahrsysteme (IRS) der Universität Stuttgart war am 31. Januar besonders gut besucht.

 (c) Langer
 (c) Langer

Manfred Ehresmann stellte PAPELL vor, ein Projekt der studentischen Kleinsatellitengruppe KSat. Die Gruppe entwickelte eine Ferrofluid-Pumpe, mit der Alexander Gerst erfolgreich Experimente auf der ISS durchführte. Zur Zeit befindet es sich auf dem Rückweg nach Stuttgart. 

Der Photobioreaktor, den Gisela Detrell präsentierte, wurde ebenfalls am IRS entwickelt und realisiert. Mit ihm sollen Lebenserhaltungs- und Energiesysteme von Missionen unterstützt werden. Der Photobioreaktor soll im zweiten Quartal 2019 auf der ISS getestet werden.

 (c) Langer

Die Firma PTScientists bietet eine kommerzielle Plattform für Experimente auf dem Mond und führte den Besuchern ihren Mondrover und Mondlander vor. 

Leibgerichte für Alexander Gerst

Passend zur Abendbrotzeit gab es dann als Highlight für die Besucher eine Kostprobe des Astronautenessens, das die LSGgroup der Lufthansa als sogenanntes Bonus Food für Alexander Gerst entwickelt hatte. Als Vergleichs-Schmankerl präsentierte der ehemalige Astronaut und Universitätsprofessor am IRS Reinhold Ewald im Vorfeld Exemplare seiner damaligen Verpflegung. Das neue Astronautenessen von Gerst unterschied sich dabei nicht nur in seiner runden Verpackung in Dosenform. Gerst durfte sich Leibgerichte aussuchen, die dann speziell für den Verzehr im All entwickelt wurden. Dabei ist Gersts schwäbische Herkunft deutlich sichtbar: Von Käsespätzle über Maultaschen bis hin zu Linsen, Spätzle und Saitenwürstle war alles dabei, was das Schwabenherz begehrt.

 (c) Langer
Zum Seitenanfang