8. April 2020

Studierende helfen in Quarantäne-Station

Die Studierendenvertretung stuvus hat einen Helferpool aufgebaut. Neben der Beantwortung der zahlreich eingehenden Fragen zum Studium im Zusammenhang mit der Corona-Krise unterstützen die Studierenden auch verschiedene ehrenamtliche und medizinische Organisationen und Einrichtungen.

Schon kurz nach der Aussetzung der Prüfungen Mitte März richtete die Studierendenvertretung stuvus einen Krisenstab ein, um bei Fragen und Problemen, die durch die Corona-Krise entstehen, Unterstützung zu bieten. Die Studierenden können sich an eine Hotline wenden. Der Krisenstab steht im engen Kontakt zur Uni-Verwaltung, der Hochschulkommunikation, dem Studiensekretariat, dem Prüfungsamt und dem Studierendenwerk. So kann meist sehr schnell geholfen oder an den richtigen Ansprechpartner weitervermittelt werden.

Sechs Ehrenamtliche bilden den stuvus Krisenstab und kümmern sich um verschiedene Bereiche wie Helfer-Koordination, Anfragen von Studierenden, die Themen Lehre und Universität. „Zu Beginn der Krise waren wir täglich mehrere Stunden per Videochat im Kontakt, um die vielfältigen Aufgaben und Anfragen zu koordinieren und zu verteilen“, erklärt Marius Lichtl vom stuvus-Krisenstab, „nachdem die Anfragen inzwischen zurückgehen besprechen wir uns noch zweimal am Tag.“

 (c) stuvus
Der stuvus-Krisenstab tagt regelmäßig per Videokonferenz (oben: v. l. Jeremias Hubbauer (Vorstandsvorsitzender), Isabell Faißt, Mitte: v. l. Charlotta Wallentin, Marius Lichtl, Matthias Ehrhardt (stellv. Vorstandsvorsitzender) und unten Christopher Behrmann (Finanzreferent).
 (c) stuvus
Die Studierenden halfen unter anderem beim Aufbau einer Quarantänestation.

Unterstützung von Pflegepersonal

Neben der Unterstützung für Studierende hat stuvus auch einen Helferpool aufgebaut. Die hier registrierten Studierenden engagieren sich für Einrichtungen und Organisationen. Schon nach wenigen Tagen hatten sich über 200 Studierende gemeldet und Kontakte zu verschiedenen Organisationen wurden aufgenommen. Zurzeit ist der stuvus-Helferpool im Einsatz für eine Hilfsorganisation, die sich um den Betrieb einer Quarantänestation für Corona-Verdachtsfälle kümmert. Die Studierenden unterstützen das Pflegepersonal bei der Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkünfte. Darüber hinaus mobilisierte stuvus studentische Helferinnen und Helfer für die Herrichtung einer weiteren Unterkunft. Sie halfen mit, innerhalb eines Tages ein ehemaliges Hotel zur Aufnahme von Patienten vorzubereiten und unterstützen nun das medizinische Personal.

Inzwischen engagieren sich rund 300 studentische Helferinnen und Helfer. Interessierte Studierende können sich auf der stuvus-Webseite für den Helferpool registrieren. „Wir sind offen für neue Aufgaben im ehrenamtlichen und medizinischen Bereich. Auch Einrichtungen der Universität können gerne anfragen, wenn aufgrund der aktuellen Situation Hilfe durch Studierende benötigt wird. Das gleiche gilt für Studierende, die für die Umsetzung ihrer Hilfsprojekte Manpower brauchen“, bietet Marius Lichtl an.

Kontakt

Hotline: 0711/685-60751
E-Mail

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