1. Oktober 2020

Dr. Simone Rehm zur Fellow der Gesellschaft für Informatik ernannt

Auf ihrer Jahrestagung zeichnet die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) vier herausragende Köpfe als GI-Fellows aus, die sich in besonderer Weise um die Informatik verdient gemacht haben.

In einer virtuellen Feierstunde hat die Gesellschaft für Informatik Dr. Simone Rehm, Prorektorin für Informationstechnologie (CIO) und drei weitere Informatiker*innen zu GI-Fellows ernannt.

Mit der Auszeichnung werden Informatikerinnen und Informatiker geehrt, die durch exzeptionelle wissenschaftliche oder praktische Leistungen das Ansehen der Informatik im In- und Ausland gemehrt haben, sich aktiv für die nachhaltige Förderung der Informatik einsetzen oder durch engagierte Mitarbeit wesentlich zum Ansehen der GI beigetragen haben. Einmal jährlich werden alle 20.000 GI-Mitglieder aufgerufen, Kandidatinnen und Kandidaten für das GI-Fellowship zu benennen, von denen ein hochkarätiger Nominierungsausschuss ausgewählte Kandidatinnen und Kandidaten dem Präsidenten zur Auszeichnung vorschlägt.

Mit Dr. Simone Rehm zeichnet die GI eine Informatikerin aus, der die Ausgestaltung und Anwendung ihrer Disziplin sowohl in der Wissenschaft als auch der Industrie und der Gesellschaft gleichermaßen wichtig ist, betont die Gesellschaft. In einflussreichen Positionen in der Industrie und jetzt im Hochschulmanagement habe sich Dr. Simone Rehm stets für eine nachhaltige Förderung der Informatik eingesetzt. In der GI entwickelte sie ein Leitbild für die Fachgesellschaft, identifizierte mit der Grand Challenges Initiative die zentralen Herausforderungen der Informatik und setzte sich immer wieder für einen ethisch verantwortbaren Einsatz informatischer Systeme und Methoden ein.

GI-Präsident Prof. Dr. Hannes Federrath: „Gerade in Zeiten, in denen digitale Lösungen zunehmend an Relevanz gewinnen, braucht es Vorbilder, die eine verantwortungsvolle Entwicklung und Ausgestaltung der Informatik in Wissenschaft und Praxis vorantreiben.“ Die Fellows haben sich nicht nur um die Fachgesellschaft, sondern um die Informatik als Fachdisziplin in herausragender Weise verdient gemacht, erklärt die Gesellschaft.

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