Drive, Gründergeist und Kapital

Erster EXPO Day der Startup Autobahn

Startup Autobahn
Die Daimler AG, Plug and Play, ARENA2036 und die Universität Stuttgart waren das Gründer­quartett der Startup Auto­bahn, dem binnen weniger Monate mit BASF, Hewlett Packard, Porsche und ZF Frie­drichs­hafen weitere potente Partner zur Seite getreten sind. Das För­der­programm unter­stützt aus­gewählte, neu gegründete Unter­nehmen aus der ganzen Welt, die Ideen für die Mobili­tät der Zukunft ent­wickeln.
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Garagenatmosphäre in Gestalt von 13 Containern in der Halle der Forschungsfabrik ARENA2036 auf dem Campus in Vaihingen. Hier hatten 13 Startups beim EXPO Day am 9. Februar ihren großen Auftritt: Vor rund 1.000 Interessenten präsentierten die jungen Unternehmen ihre innovativen Ideen rund um die Kernthemen Mobilität und Industrie 4.0. Viele Entsandte von Firmen, inklusive Giganten wie Henkel oder Metro tummelten sich in der Forschungsfabrik. 

Unterstützung durch Coaching und Mentoren
Am Selection Day vor drei Monaten wählte die Jury von rund 30 bis 40 eingeladenen Startups die 13 Firmen Otonomo, Noveto, blickshift, Gauzy, n-join, TruckPad, Free2Move (vormals CarJump), Evopark, Vayyar, Hopon, Argus, 4tiitoo und Canatu aus. Diese konnten anschließend durch die Teilnahme am ersten STARTUP AUTOBAHN-Programm im Rahmen von Pilotprojekten mit der Daimler AG, speziellen Coachings oder mit Unterstützung durch Mentoren ihr Unternehmen deutlich weiterentwickeln.

Impulse für Entrepreneurship-Aktivitäten
Prof. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart, äußert sich begeistert über das weite Spektrum kreativer Ideen und unterstrich: „Die Innovations- und Kooperationsplattform hat der Universität Stuttgart bereits jetzt neue Impulse für ihre Entrepreneurship-Aktivitäten gegeben. So sind wir auch mit unseren Gesprächen sehr gut vorangekommen, um bald eine Daimler Entrepreneurship-Professur einzurichten. Ich freue mich sehr, dass heute gleich zwei erfolgreiche Startups aus der Universität Stuttgart unter den Gewinnern des ersten Startup Autobahn-Programms ihre innovativen Produkte präsentieren können.“

 

Der EXPO Day fand in der Forschungsfabrik ARENA2036 auf dem Campus Vaihingen statt.  (c) Daimler AG
Der EXPO Day fand in der Forschungsfabrik ARENA2036 auf dem Campus Vaihingen statt.

Ideen für die Zukunft
Das Stuttgarter Startup „Blickshift“, deren drei Gründer Dr. Michael Raschke, Dr. Michael Wörner und Dr. Bernhard Schmitz sich während ihrer Promotion am Institut für Visualisierung und Interaktive Systeme (VIS) bei Prof. Thomas Ertl kennenlernten, ist eines der 13 Startups. Die drei Informatiker, deren Entwicklung eine hoch effiziente Analyse von „Eye-Tracking“-Daten zur Verfügung stellt, wissen die Unterstützung ihrer Alma Mater, die ihnen wichtige Infrastrukturen zur Verfügung stellt, sehr zu schätzen. Ihr Programm, das das Verkehrsgeschehen ständig überblickt, ermöglicht es dem Auto, seinen Fahrer besser zu verstehen und ihn vor gefährlichen und kritischen Situationen zu warnen. „Unsere Software-Entwicklung ist eine reine B2B Applikation, die sich nicht einfach imitieren lässt. Es bedarf der engen Zusammenarbeit mit Automobilherstellern oder Zulieferern“, berichtet Michael Wörner.

Leidenschaft, harte Arbeit und Geldgeber
Die intensive Zusammenarbeit zwischen den Startups und dem Team von STARTUP AUTOBAHN öffnet die Türen für viele gemeinsame Aktivitäten. Deshalb sind zum Ende des Programms langfristige Kooperationen mit Daimler ebenso wie mit anderen Investoren oder Industriepartnern denkbar.  „Wir brauchen diesen Pioniergeist“, ruft Ola Källenius, Vorstand Forschung und Entwicklung bei Daimler, ins Auditorium. Der Rektor der Universität Stuttgart, Wolfram Ressel, ist begeistert von der Professionalität der Startups und resümiert: “Es läuft super.“ Saeed Amidi, CEO und Gründer des Plug and Play Zentrums in Silicon Valley, pflichtet bei und betont: „Wir sind ein leidenschaftliches, hart arbeitendes Team. Ich hoffe, das heute war erst der Startschuss.“

Allen Förderern gemeinsam ist das Ziel, Erfinder- und Gründergeist noch stärker in der Industrieregion Stuttgart zu verankern und die lokale Startup-Szene zu stärken. Fritz Kuhn, Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, war deshalb nicht nur Gast beim EXPO Day, sondern gilt als aktiver Befürworter der Initiative.

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