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Kraftpause

Integrieren Sie gesundheitsfördernde Übungen zum Training Ihres Fasziensystems mit Hilfe des Übungspakets Kraftpause einfach in Ihren Arbeitsalltag.

Mit dem Übungspaket Kraftpause zum Thema Faszientraining können Sie ohne Sportkleidung oder besondere Ausrüstung sofort mit einer bewegten Pause loslegen – alleine oder gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen. Den notwendigen Input mit Hintergrundwissen zum Thema Faszien und passenden Übungen direkt für den Arbeitsplatz finden Sie im neuen Kraftpause-Paket, das vom Gesundheitsmanagement speziell für die Beschäftigten der Universität Stuttgart entwickelt wurde.

Optimal ist ein Training 2-3 mal die Woche, doch schon mit jeder kleinen Übung zwischendurch tun Sie sich etwas Gutes. Die vorliegenden Übungen aus dem Faszien-Programm können komplett ausgeführt werden oder einzeln nach Bedarf, eine feste Reihenfolge ist nicht vorgegeben.

Foto zu Tischaufsteller "Kraftpause Faszientraining" und Lacrosseball Kraftpause (c)
Tischaufsteller "Kraftpause Faszientraining" und Lacrosseball

Das neue Kraftpause-Paket besteht aus:

  • einem Tischaufsteller mit Faszienübungen zu den Trainingsdimensionen Schwingen, Dehnen, Aktivieren
  • einem Lacrosseball für Aktivierungsübungen
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Annemarie Seibold, Mitarbeiterin Dezernat Personal (c)
Annemarie Seibold, Mitarbeiterin Dezernat Personal

Faszien durchziehen als Bindegewebe unseren gesamten Körper, umhüllen Organe und geben dem Körper seine innere Struktur und seine äußere Form. Lange Zeit wurden Faszien nur als relativ unbedeutendes Füllmaterial betrachtet – mittlerweile kennt die Wissenschaft jedoch zahlreiche wichtige Funktionen des Gewebes. Als lebendiges Gewebe reichen Faszien mit einer Vielzahl von Nervenenden und Bewegungssensoren bis in die kleinsten Bereiche unseres Körpers.

Folgende wichtige Aufgaben werden von den Faszien übernommen:
  • Mechanische und statische Funktionen im Körper: Strukturgebung, Körperform, Bewegungsabläufe, Spannung in den Muskeln, Schutz der Organe durch Umhüllung oder Polsterung
  • Kommunikation und Versorgung im Körper: Weiterleitung von Reizen und Informationen, Zellstoffwechsel, Versorgung der Organe, Körperwahrnehmung
Melanie Haag, Geschäftsführung Hochschulsport (c)
Melanie Haag, Geschäftsführung Hochschulsport
Faszienlinien

Die neuen Ergebnisse in der Erforschung der Faszien bestärken zunehmend die Erkenntnis, dass der Körper als Ganzes zu sehen ist: Sowohl bei der Diagnose von Beschwerden als auch bei der Behandlung oder im Training. Das Fasziennetz erstreckt sich in verschiedenen Linien über den gesamten Körper. So geht beispielsweise eine wichtige Faszienlinie vom Ansatz am Schädelknochen über die Oberfläche des Rückens bis hinunter zu den Fußunterseiten. Neben einer entsprechenden Faszienlinie an der Vorderseite des Körpers sorgen weitere sich kreuzende und symmetrische Faszienlinien für das Funktionieren komplexer Bewegungsabläufe. Auch Stabilität und Gleichgewicht sind unter anderem dem harmonischen Zusammenspiel verschiedener Faszienlinien zu verdanken.

Vor diesem Hintergrund kann gut nachvollzogen werden, warum ein ganzheitliches Training des Körpers und das gezielte Training des gesamten Fasziennetzes von so wichtiger Bedeutung ist, um Schmerzen und Beschwerden frühzeitig vorzubeugen.

Günter Bahlinger, Brandschutzbeauftragter (c)
Günter Bahlinger, Brandschutzbeauftragter
Die Prinzipien des Faszientrainings

Zur Pflege unseres Fasziensystems ist regelmäßige Bewegung von sehr großer Bedeutung. Bewegungsmangel lässt Faszien verkleben und degenerieren und führt so zu Schmerzen und Beschwerden. Gründe dafür sind beispielsweise, dass die muskuläre Kraftübertragung blockiert ist, die Faszien nicht mehr geschmeidig sind und damit auch der Stoffwechsel träger wird. Denn Faszien sind ein lebendiges Gewebe, sie reagieren sensibel auf Reize und Belastungen und passen sich daran an. Gezieltes und regelmäßiges Faszientraining verändert das Gewebe langsam, aber nachhaltig.

Große Teile des Faszientrainings beruhen auf Erfahrungswerten alter und bewährter Bewegungsabläufe wie z.B. aus dem Yoga, Pilates oder Qigong. Die positive Wirkweise dieser teilweise Jahrhunderte alter Konzepte überzeugt bis heute. Im Faszienkonzept werden so alte Erfahrungswerte mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen gewinnbringend verbunden.

Sina Daubner, Auszubildende Zentrum für Lehre und Weiterbildung und Ali Karim, Wissenschaftlicher Mitarbeiter ISW  (c)
Sina Daubner, Auszubildende Zentrum für Lehre und Weiterbildung und Ali Karim, Wissenschaftlicher Mitarbeiter ISW
Ziele des Faszientrainings
  • höhere Leistungsfähigkeit und bessere Bewegungsabläufe durch das Lösen von Verklebungen
  • bessere Körperwahrnehmung und Körperhaltung
  • Optimierung der Feinabstimmung zwischen Muskeln und Faszien
  • verbesserte Elastizität und Koordination
  • bessere Spannkraft
  • Stärkung des Stoffwechsels
  • Optimierung der Speicher- und Transportkapazität
  • Förderung der Durchblutung und des Immunsystems

Regelmäßigkeit und Achtsamkeit sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein wirksames Faszientraining: Trainieren Sie in Maßen aber dafür regelmäßig, um konstant Trainings-Reize zu setzen.

Lernen Sie die Akteurinnen und Akteure kennen, mit deren Hilfe die Kraftpause entstanden ist. Unsere Hochschule vereint eine Vielfalt unterschiedlicher Berufsbilder. Eines haben unsere Beteiligten aber gemeinsam, sie sind sich einig: Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz muss sein!

Versand der Kraftpause

Der Versand der neuen Kraftpause ist durch den beiliegenden Lacrosse-Ball etwas schwierig, deswegen kann das Paket bei Interesse ab sofort bei folgenden Stellen an der Universität Stuttgart abgeholt werden:

Dieses Angebot ist kostenfrei und gilt nur für die Beschäftigten der Universität Stuttgart. Melden Sie sich bei Feedback oder Fragen gerne beim Gesundheitsmanagement!

Kontakt

 

Gesundheits­management

Geschwisterschollstr. 24D, 70174 Stuttgart, 2. OG, Raum 2.346

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Pauline Vogel

Gesundheitsmanagement

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Johanna Lönhoff

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