Datum: 30. April 2010, Nr. 42

Student der Uni Stuttgart trifft die Bundeskanzlerin

DAAD-Preisträger Volkan Büyükyildiz nach Berlin eingeladen

Ausländische Studierende bedeuten einen Gewinn für die deutsche Hochschullandschaft. Allerdings wird das in der Öffentlichkeit nicht immer ausreichend gewürdigt. Um dies zu ändern, lädt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) am 5. und 6. Mai 2010 die besten internationalen Studierenden deutscher Hochschulen zu einem Preisträgertreffen nach Berlin ein. Unter ihnen befindet sich auch der Maschinenbaustudent Volkan Görkem Büyükyildiz von der Universität Stuttgart. Höhepunkt seiner Reise wird ein Treffen mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel sein.
Jährlich zeichnen knapp 200 deutsche Hochschulen ihre besten ausländischen Studierenden mit einem 1.000 Euro dotierten Preis des DAAD aus. 20 dieser Preisträgerinnen und Preisträger sind Anfang Mai zu einem politischen und kulturellen Programm nach Berlin eingeladen und werden dort unter anderem auch im Bundeskanzleramt empfangen. Einer der jungen Akademiker ist Volkan Görkem Büyükyildiz. Der 24-Jährige stammt aus der Türkei und studiert seit 2005 an der Universität Stuttgart Maschinenwesen. Für seine hervorragenden Leistungen und sein besonderes soziales Engagement erhielt er im Herbst 2009 den Preis des DAAD. Büyükyildiz wurde für den Preis vorgeschlagen, da er sämtliche Prüfungsleistungen für das Vordiplom in der kürzestmöglichen Zeit mit gutem Ergebnis erzielte und sich darüber hinaus als Stockwerkssprecher im Studentenwohnheim Max-Kade-Haus engagierte. Als sich der junge Türke vor fünf Jahren auf den Weg nach Deutschland machte, hatte er die freie Wahl zwischen mehreren Hochschulen im Bundesgebiet. Büyükyildiz musste damals nicht lange überlegen: „Mein Herz schlägt für Autos. Hier in Stuttgart werden die besten gebaut – sämtliche Weltmarken sind vor Ort vertreten“, stellt er fest. Folgerichtig begann der damals 19-Jährige Maschinenwesen an der Uni Stuttgart zu studieren – und das äußerst zielstrebig.
Fast eine Viertelmillion ausländische Studierende und Doktoranden aus aller Welt, sind derzeit an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Um deutlich zu machen, welchen Gewinn diese Bildungsausländer für Hochschulen und Gesellschaft bedeuten, hat der DAAD 1996 den Preis initiiert. Um die Geehrten und ihre An- und Einsichten einem größeren Publikum bekannt zu machen, reisen nun 20 von ihnen zu dem Preisträgertreffen nach Berlin und kommen gleichzeitig in einer Broschüre zu Wort. Diese steht im Internet unter www.daad.de/presse zum Download zur Verfügung. 

Am 6. Mai wird es um 13.45 Uhr einen Fototermin im Bundeskanzleramt geben – Fotografen sind herzlich eingeladen. Außerdem können Journalisten die 20 Preisträger ab 19 Uhr bei einem Abendessen interviewen. Dazu ist eine Akkreditierung notwendig.  Weitere Informationen dazu finden Sie ebenfalls unter www.daad.de/presse

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