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Neuer Kanzler: Jan Gerken

Sieben Fragen an den neuen Verwaltungschef.

Am 1. Februar übernimmt Jan Gerken das Amt des Kanzlers der Universität Stuttgart. Gerken studierte an der Leibniz Universität Hannover Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik, Finanzen und Statistik und legte 1995 die Prüfung zum Diplom-Ökonom ab. In den Jahren 1995 bis 2004 war er in der Verwaltung der Leibniz Universität Hannover und von 2004 bis 2014 in der Verwaltung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf tätig. Anschließend übernahm er die Stelle des Kanzlers an der Universität Erfurt. An der Universität Stuttgart wurde der neue Verwaltungschef für die Dauer von sechs Jahren bestellt.

Jan Gerken freut sich über die neue Verantwortung an der Universität Stuttgart und möchte deren Weg in die Zukunft aktiv mitgestalten. Wir haben ihm sieben Fragen zum Amtsantritt gestellt.

Was hat Ihnen an der Universität Erfurt besonders gefallen?

Menschen und Orte  ̶  ich habe an der Universität Erfurt viele interessante Menschen kennen- und schätzen gelernt und hatte darüber hinaus als Kanzler die Möglichkeit, mit vielen von ihnen gemeinsam am Zukunftskonzept der Universität mitzuwirken.

Auch das Campus-Konzept der Universität Erfurt ist besonders  ̶  mit dem „historischen“ Campus in Gotha und dem Hauptstandort in Erfurt. Hier galt es, dies mit Land und Kommunen baulich weiterzudenken bzw. weiterzuentwickeln. Eine große, eine herausfordernde, eine spannende, aber auch interessante Aufgabe.


Mit welchen Expertisen und Erfahrungen treten Sie Ihre Aufgabe an der Universität Stuttgart an?

Ich habe mittlerweile über 20 Jahre Erfahrung im professionellen Hochschulmanagement sammeln können. So war ich in verschiedensten Positionen der Verwaltung an den Universitäten Hannover, Düsseldorf und Erfurt tätig und habe in dieser Zeit auch diverse große Hochschulprojekte leiten dürfen. Während meiner jüngsten Tätigkeit als Kanzler der Universität Erfurt lagen meine Aufgabenschwerpunkte neben Finanzen und Personal in den Bereichen der baulichen und technischen Infrastruktur sowie der Digitalisierung. Über meine Mitgliedschaft in mehreren Kanzlerarbeitskreisen auf Bundesebene bin ich in diesen Themen auch sehr gut vernetzt.


Was reizt Sie an der neuen Herausforderung?

Ich möchte einen Beitrag dazu leisten, die Universität Stuttgart in Zukunft noch erfolgreicher zu machen; ich möchte dabei helfen, ihre Pläne zu realisieren und ihre Ideen umzusetzen. Ich denke, dass ich meine fachlichen Kenntnisse und beruflichen Erfahrungen hier als Kanzler optimal einbringen kann. Darüber hinaus ist natürlich auch die Arbeit in einer der vielfältigsten Hochschullandschaften Deutschlands für mich sehr reizvoll.


Was tun Sie in den ersten 90 Tagen?

Die ersten 90 Tage sind im Wesentlichen eine Lernphase. Ich will die Universität Stuttgart kennenlernen, ihre Kultur und vor allem die Menschen kennenlernen, die sie ausmachen. Das heißt, ich werde Fragen stellen, zuhören, beobachten. Ich will Vertrauen aufbauen und mich vernetzen.


Welche Akzente werden Sie in Ihrer Amtszeit setzen?

Kommunikation ist für mich ein wesentlicher Erfolgsfaktor und ich stehe für eine Kultur der Ermöglichung. Ich möchte ein modernes Wissenschaftsmanagement hier nachhaltig etablieren. Eine große Rolle werden natürlich auch die Themen „Digitalisierung der Verwaltung – Verwaltung 4.0“ und „bauliche/technische Infrastruktur“ spielen.


Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit?

Ich lese und sammle franko-belgische Comics wie Tim & Struppi, Spirou & Fantasio etc. Gelegentlich zeichne ich auch selber. Darüber hinaus bin ich ein passionierter Läufer und laufe auch den einen oder anderen Halbmarathon bzw. Berglauf, wie z.B. den Rennsteiglauf im Thüringer Wald. Ich bin gespannt, was die Stadt und die Region Stuttgart hier zu bieten hat.


Haben Sie die Stadt und die Region Stuttgart schon kennenlernen können? Falls ja, was hat Ihnen gefallen?

Nein nicht wirklich, bislang fehlte mir dazu die nötige Zeit. Ich war zwar das eine und andere Wochenende schon in Stuttgart – aber bis auf einige Innenstadtbereiche und Vaihingen kenne ich noch nicht viel, was ich jetzt aber als Neu-Stuttgarter schnellstens nachholen werde.


Wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen einen guten Start und viel Erfolg in Stuttgart!