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Avete Academici 2018: „Ihr gehört jetzt zu uns“

Neue Freunde, unordentliche Studentenzimmer und vielfältige Möglichkeiten: Am Erstsemesterabend Avete Academici begrüßte die Universität Stuttgart alle neuen Studierenden mit einem bunten Programm.

Die ungewöhnliche Kombination seiner Lehramtsfächer war der Grund für das Studium an der Universität Stuttgart. Der Erstsemester Leonard möchte Französisch und Kunst studieren. „Da die Uni Stuttgart mit der Staatlichen Akademie der Bildende Künste kooperiert, kann ich hier meine gewünschte Fächer-Kombi studieren“, erklärte der Zwanzigjährige, der gemeinsam mit seiner Schwester die Avete Academici besuchte. In den nächsten Tagen freut er sich darauf, seine Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenzulernen.

Rektor Wolfram Ressel begrüßt die Erstsemster. (c) Universität Stuttgart, Alwin Maigler
Rektor Wolfram Ressel begrüßt die Erstsemster.

5200 Einschreibungen im Wintersemester

Mit Leonard haben sich bislang circa 5200 Studierende an der Universität Stuttgart eingeschrieben. Rektor Professor Wolfram Ressel begrüßte am Montagabend auf dem Erstsemesterabend Avete Academici im Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle rund 400 von ihnen. „Sie sind hier an einer exzellenten Universität.“ Dass es der Universität Stuttgart gelungen ist, zwei Clusteranträge im Rahmen der Exzellenzstrategie zur Stärkung der Spitzenforschung in Deutschland einzuwerben, bringe auch den Studierenden große Vorteile. „In diesen Bereichen wird es besonders viele Seminar- und Abschlussarbeiten geben“, sagte Ressel. Auch Studierendenvertreter Sebastian Dallinger begrüßte seine neuen Kommilitoninnen und Kommilitonen: „Ihr gehört jetzt zu uns.“

Stuttgarts Bürgermeister Werner Wölfle bekräftigt die Entscheidung der Erstsemester für die Landeshauptstadt: „Mit der Universität Stuttgart haben Sie eine gute Wahl getroffen.“ Stuttgart sei eine lebendige und bunte Stadt, die viel zu bieten habe. Dennoch weiß Wölfle, dass der Wohnraum knapp ist und viele Studierende eine Wohnung suchen. Auch der angehende Lehramtsstudent Leonard hat bislang keine Wohnung gefunden. Sein Glück: „Ich kann vorerst bei meiner Schwester wohnen.“

Prof. Weigand spricht über Unordnung. (c) Universität Stuttgart, Alwin Maigler
Prof. Weigand spricht über Unordnung.

Ein anderes Wohnungsproblem thematisierten Professor Stefan Staudacher, Institut für Luftfahrtantriebe, und Professor Bernhard Weigand, Institut für Thermodynamik der Luft- und Raumfahrt, in ihrem Vortrag. Unter dem Titel „Entropie im Alltag oder warum es ganz und gar unmöglich ist, dauerhaft Ordnung zu halten“ erläuterten sie praxisnah wie Entropie in einer „Studentenbude“ wirkt. Wer lieber faul auf dem Bett liegt statt aufzuräumen, könne sich künftig vor seinen Eltern rechtfertigen. Denn „chillen ist Entropieoptimal“, lautete das Fazit des Vortrags. Bleibt für die Studierenden nur zu hoffen, dass keiner der Eltern fragt: warum?

Uni-Rektor Wolfram Ressel (l.) gratuliert Samuel Leder. (c) Universität Stuttgart, Alwin Maigler
Uni-Rektor Wolfram Ressel (l.) gratuliert Samuel Leder.

DAAD-Preisverleihung

Den diesjährigen DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen, der im Rahmen des Erstsemesterabends verliehen wird, erhielt der Amerikaner Samuel Leder. Er studiert den englischsprachigen Masterstudiengang Integrative Technologies and Architectural Design Research (ITECH) und freute sich über ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro. Den musikalischen Rahmen der Feier gestaltete die BigBand der Universität Stuttgart.

Das Rennteam präsentiert sich auf dem Markt der Möglichkeiten. (c) Universität Stuttgart, Alwin Maigler
Das Rennteam präsentiert sich auf dem Markt der Möglichkeiten.

Auf dem anschließenden Markt der Möglichkeiten stellten sich Einrichtungen der Universität Stuttgart vor, die den Studierenden sowohl Unterstützung als auch Freizeitmöglichkeiten anbieten. Dort schaute sich auch die 18-jährige Laura mit zwei Kommilitoninnen um. Die angehende Geodäsie-Studentin freut sich auf das bevorstehende Studium und nutzt die Avete um weitere Infos über die Uni zu sammeln und neue Leute kennenzulernen. „Ich bin gespannt, wie die Vorlesungen sein werden und freue mich jetzt auf den neuen Lebensabschnitt.“