Gemeinsam mutig vorangehen: WOMEN OF TECH CONFERENCE‘26

26. Mai 2026

Innovation, Inspiration und eine echte Community

[Bild: Women of Tech Conference 2026 / Ludmilla und Gabriel Parsyak]

Unter dem Motto Connecting Human & Machine“ kamen am 20. und 21. Mai 2026 zum fünften Mal Frauen aus Technologie, Wirtschaft und Wissenschaft in Stuttgart in der ARENA2036 zur WOMEN OF TECH CONFERENCE‘26 (WOT) zusammen. Die Veranstaltung mit einem Rekord von über 500 Teilnehmenden bot inspirierende Keynotes, spannende Paneldiskussionen und vielfältige Networking-Möglichkeiten, die den Austausch und die Vernetzung unter den Frauen ermöglichten. Die von Prof. Katharina Hölzle und Katharina Hopp initiierte Konferenz verfolgt das Ziel, Frauen aus der Technologiebranche zu stärken und ihre Rolle aktiv zu fördern. Neu in diesem Jahr war zudem ein Hackathon am Vortag.

Sonal Malagimani, Katharina Hopp, Katharina Hölzle und Lisa Kurz machten mit den Konferenzbesuchenden ein Selfie

Wie gestalten wir eine Zukunft, in der das Miteinander von Mensch und Maschine von Vertrauen, Verantwortung und Kreativität geprägt ist? Diese Frage stand im Mittelpunkt der diesjährigen WOMEN OF TECH CONFERENCE’26. Die WOT ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universität Stuttgart, des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, der ARENA2036, der Trumpf SE + Co. KG, der Robert Bosch GmbH sowie der Initiative #SheTransformsIT. In diesem Jahr wurden Themen wie Künstliche Intelligenz, Disruption am Arbeitsmarkt, Leadership und Kollaboration in verschiedenen Formaten gemeinsam beleuchtet. „Der Aufstieg Künstlicher Intelligenz könnte ein Wendepunkt hin zur vollen Teilhabe von Frauen im Tech-Sektor sein – oder ihren Anteil noch weiter verringern“, sagt Prof. Katharina Hölzle, Institutsleiterin am Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart und am Fraunhofer IAO und Gründerin der Konferenz. Im Fokus stand bei den Vorträgen auch immer der Faktor Mensch.

Peter Middendorf, Rektor der Universität Stuttgart, begrüßte die Teilnehmerinnen.

Starke Community, starke Frauen

Neben Impulsen und Diskussionsrunden mit über 70 Speakerinnen und Speakern enthielt das Programm viele Networking-Möglichkeiten und Challenges, die den Austausch unter den Frauen fördern und die Community stärken. Die Konferenz bietet Frauen aus der Tech-Branche und in MINT-Berufen die ideale Plattform, um Erfahrungen auszutauschen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Ressourcen zu teilen. „Wir erleben aktuell die historische Chance, KI und neue Technologien für mehr Vielfalt und weibliche Sichtbarkeit zu nutzen. In der Community besteht eine enorme Bereitschaft, diese Zukunft gemeinsam verantwortungsvoll und mutig zu gestalten", betont Lisa Kurz, Organisatorin der WOT und wissenschaftliche Mitarbeiterin am IAT der Universität Stuttgart. Der erste Tag richtete sich insbesondere an Studierende und Young Professionals, der zweite an erfahrene Mitarbeitende und Führungskräfte. In Breakout Sessions und interaktiven Formaten konnten Teilnehmende in kleinen Gruppen ihr Wissen und Networking vertiefen und sich einbringen. 

Ein weiteres Highlight war die Wanderausstellung „Gesichter des Wandels" des Projekts „WoMent", in dem Fotografin Eva-Maria Gebhardt Frauen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Bildung und Gesellschaft portraitiert.

Die Wanderausstellung „Gesichter des Wandels“ begrüßte die Besuchenden beim Hereinkommen in die ARENA2036.

Konkrete Lösungen beim Hackathon entwickeln

Neu in diesem Jahr war am Vortag der Hackathon beim Unternehmen Trumpf SE + Co. KG in Ditzingen, bei dem zehn Teams aus Studentinnen und Fachkräften eine Vertriebsstrategie für ein TRUMPF-Produkt, den Cutting Assistant, entwickelten und anschließend in Pitches vorstellten. Besonders beeindruckend war die Stimmung an dem Nachmittag, denn es wurde fokussiert und engagiert gearbeitet, wobei der Spaß und das Netzwerken nicht zu kurz gekommen sind. „Diversität ist ein entscheidender Faktor, da unterschiedliche Perspektiven Innovation fördern und Großartiges entstehen lässt“, sagt Hackathon-Leiterin Katja Tiltscher, Head of Corporate Technology & Innovation bei TRUMPF.

Am Vortag fand bei TRUMPF ein Hackathon statt, bei dem zehn Gruppen innerhalb weniger Stunden Lösungsansätze entwickelten und vorstellten.

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